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Mittwoch, 16. September 2009

Typenklassen der KFZ-Versicherung in Deutschland

Interessante Änderung der Typenklassen bei der KFZ Versicherung in der Bundesrepublik finden sie hier. Nach Informationen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ändert sich die Typklasse bei 25,2 Prozent der Fahrzeugtypen um eine Stufe, bei rund zwei Prozent um zwei Klassen. In der Vollkaskoversicherung gibt es bei 37 Prozent der Fahrzeugmodelle einen Wechsel, in der Teilkasko bei 38,8 Prozent.
Die Anzahl der Typklassen bleibt unverändert. So wird es bei der Vollkaskoversicherung 25, bei der Teilkasko 24 und bei der Kfz-Haftpflicht 16 Typklassen geben.
Stark wechseln der Mazda2 mit dem 55 kW/75 PS starken Benzinmotor und der Audi A5 mit dem 140 kW/190 PS starken Diesel-Antrieb. Beide Modelle verbesserten sich in der Haftpflichtversicherung um drei Stufen.

Dienstag, 21. April 2009

Versicherungspolicen in Deutschland günstiger

Wer die Abwrackprämie für den Kauf eines neuen Autos nutzt, kann zurzeit zusätzlich bei der Versicherung auf Rabatte hoffen. Die Versicherer versuchen, auf der von der staatlichen Prämie angeschobenen Welle an Neuwagenkäufen mit zu schwimmen. Die Konzerne verzeichnen eine gestiegene Nachfrage und werben mit neuen Angeboten.
Die Zahl der Anträge auf die 2500,- Euro übertraf bisher alle Erwartungen! Gleichzeitig berichteten die Kfz-Versicherer von einer deutlich höheren Nachfrage. Marktführer Allianz meldete bis zu 30 Prozent mehr Angebotsabfragen als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Bei bestimmten Produkten wie einem Gesamtpaket aus Autofinanzierung und Versicherung habe sich die Nachfrage vervierfacht. "Wir sehen das im Zusammenhang mit der Abwrackprämie", sagte ein Sprecher des Versicherungskonzerns.

Dienstag, 22. Juli 2008

Irak riskante Goldgrube für Unternehmer


Experte sieht Ölmarktöffnung als Chance für ausländisches Know-how

Sicherheitslage weiterhin problematisch (Foto: pixelio.de, Robert Prax)

Die deutsche Wirtschaft sieht trotz der nach wie vor problematischen Sicherheitslage im Irak ein riesiges Wachstumspotenzial. Wie Der Spiegel heute, Dienstag, unter Berufung auf den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) http://www.dihk.de/ berichtet, wird beim Export sogar mit zweistelligen Wachstumsraten gerechnet. Auch bei der Ölförderung bestünden teils große Handelsoptionen für deutsche Unternehmen. Den Optimismus für eine Ansiedlung sehen die Experten mit Blick auf die 1960er- und 1970er-Jahre. Damals galt der Irak als einer der bedeutendsten Außenhandelspartner für die Bundesrepublik. Laut dem DIHK sei man mit Blick auf expansionsorientierte Unternehmen mehr als zuversichtlich, an die damaligen Geschäftsbeziehungen anknüpfen zu können. Durch die Liberalisierung des Ölmarktes werde ausländisches Know-how vor allem bei der Fördertechnologie benötigt.

"Wir begrüßen die Gesprächsentwicklung der deutschen Regierung mit irakischen Wirtschaftsvertretern. Obwohl sich die dramatisch schlechte Sicherheitslage im Irak in den letzten Monaten inzwischen gebessert hat, sollten deutsche Unternehmen nach wie vor die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes beachten", erläutert DIHK-Außenhandelschef Axel Nitschke auf Nachfrage von pressetext. Die Zahlen verdeutlichen die Kapazitäten des Landes sowohl für deutsche Mittelständler als auch für ausländische Großindustrielle. Zwar liegt der Irak derzeit zwar nur auf Platz 100 im Ranking der deutschen Außenhandlespartner. Trotzdem konnten deutsche Exporteure allein 2007 mehr als 320 Mio. Euro Umsatz mit Irak-Geschäften erzielen. Auch die Wirtschaft selbst teilt die Auffassung des irakischen Ministerpräsidenten Nuri al Maliki. Dieser hatte deutsche Unternehmen explizit dazu aufgefordert, in das sich im Wiederaufbau befindliche Land zu investieren.

In den zwischen Maliki, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier angesetzten Gesprächen hat Deutschland bereits im Vorfeld signalisiert, die Beziehungen zu dem von Krieg und Terror gezeichneten Land zu verbessern.

Trotz aller positiven wirtschaftspolitischen Absichtserklärungen sieht Nitschke im Gespräch mit pressetext die Sicherheitslage noch immer als größtes Hemmnis für Neuansiedlungen. "Viele Firmen sind mittlerweile vom sichereren Ausland aus aktiv. So besteht die Möglichkeit, dass Firmen bevorzugt von Jordanien aus mit Partnern im Irak kooperieren. Weitere Zugänge sind aber auch über den Norden des Landes, das Kurdengebiet, möglich", fügt Nitschke hinzu. Insider sehen die Ermunterung deutscher Firmen durch Maliki mit Blick auf die Rückkehr der Ölmultis in den Irak. Wie die ARD heute unter Berufung auf das irakische Ölministerium berichtet, wolle man sechs riesige Öl- und Gasfelder für ausländische Investoren öffnen.

Laut dem irakischen Ölminister Hussein al Schahristani habe man die Felder deshalb gewählt, weil deren Produktion kurzfristig und kostengünstig gesteigert werden könne.

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UOIEA

Samstag, 22. Dezember 2007

Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group und OMV: Österreich-Kooperation gestartet

Der führende österreichische Versicherungskonzern in Zentral- und Osteuropa und Mitteleuropas führender Öl- und Erdgaskonzern haben mit Dezember 2007 österreichweit eine gemeinsame Werbe- und Marketing-Kooperation gestartet. Auftakt ist die Werbung zweier unterschiedlicher Branchen auf einem Plakat an den mehr als 400 OMV Tankstellen in ganz Österreich mit dem Wiener Städtischen-Sujet "Sorgen sind keine guten Beifahrer" und dem OMV Sujet "Mit der OMV sicher unterwegs". Zudem erhalten 10.000 neue Kfz-Kunden der Wiener Städtischen mit ihrer Polizze einen OMV Gutschein für eine Autowäsche und ein Getränk, einlösbar an jeder OMV Tankstelle in ganz Österreich.
"Das ist der Beginn einer langfristigen, engen Zusammenarbeit zweier Marktführer aus Österreich in Österreich", erläutert Wiener Städtische-Generaldirektor Dr. Günter Geyer. "Zwei erfolgreiche Unternehmen präsentieren sich gemeinsam und sprechen gemeinsam Kunden an. Diese Zusammenarbeit wird 2008 weiter vertieft und intensiviert".
OMV Generaldirektor-Stv. Gerhard Roiss: "Die Kooperation mit der erfolgreichen Vienna Insurance Group ist ein weiterer strategischer Schritt im Ausbau unseres Serviceangebots. OMV Tankstellen sind für den Menschen da und werden immer mehr zu multifunktionalen Dienstleistungszentren."

Geplant sind gemeinsame Gutscheinaktionen, Direct Marketing-Kampagnen und spezielle Betreuung von OMV Kunden durch die Wiener Städtische. Kunden beider Unternehmen profitieren so von dieser Kooperation.
Die Marketing-Kooperation der Vienna Insurance Group und der OMV wurde bereits im Juli 2007 begonnen und umfasst zehn zentral- und osteuropäische Länder: Deutschland, Tschechien, Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Serbien, Kroatien, Ungarn, Slowenien und Österreich.

Die Kooperation beinhaltet je nach Land unter anderem den Verkauf von Kfz-Versicherungen direkt an den OMV Tankstellen, die Einrichtung spezieller Service Corners, die Teilnahme der Vienna Insurance Group an verschiedenen Kundenbindungsprogrammen der OMV und die gemeinsame Teilnahme an Automobilmessen.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Kfz-Versicherungen: Autofahrer wünschen sich Sorgenfreiheit im Schadenfall

Schadenfall

Köln - Viele Autofahrer befinden sich in einem Zwiespalt: Einerseits wollen sie zwar möglichst geringe Kfz-Versicherungsprämien zahlen, andererseits legen sie aber großen Wert auf optimale Leistungen im Schadenfall: 86 Prozent der Autobesitzer schätzen die schnelle Regulierung eines Schadens im In- und Ausland als sehr wichtig ein. Ein niedriger Preis ist dagegen nur für 63 Prozent von großer Bedeutung. Die unkomplizierte und rasche Hilfe im Schadenfall ist somit eine entscheidende Komponente bei der Auswahl der Kfz-Versicherung. Dies ist eines der wesentlichen Ergebnisse der Studie "Kundenkompass Kfz-Versicherung", die im Auftrag der AXA Konzern AG in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut durchgeführt wurde.

Vor die Wahl gestellt zwischen breitem Leistungsumfang und dem Kostenargument geben die Autofahrer bislang knapp dem Preis den Vorzug (53 Prozent). Lediglich die Befragten in der Altersgruppe zwischen 55 und 65 Jahren bevorzugen mit einer leichten Mehrheit ein breites Leistungsangebot.

Sorgenfreiheit im Schadenfall vor allem bei Frauen und Jüngeren beliebt

Die meisten Autofahrer wünschen sich zudem von ihrer Versicherung eine möglichst große finanzielle Entlastung im Schadenfall. Rund sieben von zehn Befragten bevorzugen ein Rundum-sorglos-Paket, das maximale Leistungen bietet. Solche Leistungen haben zwar einen deutlich höheren Preis als Basispolicen. Diesen höheren Preis würden aber offensichtlich viele Befragte bezahlen.

Autofahrer wollen Erstattung von Totalschäden bei Neufahrzeugen absichern

Umfassende Versicherungslösungen haben gute Erfolgsaussichten: Versicherungs-nehmer sind bereit, für bestimmte zusätzliche Versicherungsleistungen mehr zu bezahlen, wenn sie darin einen klaren Nutzen erkennen. Dazu gehört zum Beispiel die Neuwertentschädigung eines Neuwagens im Falle eines Totalschadens innerhalb des ersten Jahres nach Kauf. 59 Prozent der Befragten können sich vorstellen, für diese Mehrleistung, die über das durchschnittliche Leistungsportfolio einer Kfz-Police hinausgeht, mehr Geld zu bezahlen.

Autofahrer unterschätzen das Risiko der groben Fahrlässigkeit

Viele Autofahrer achten beim Abschluss ihrer Kfz-Versicherung zu wenig auf die Details in der Versicherungspolice. Dies gilt vor allem im Umgang mit grober Fahrlässigkeit bei Unfällen. Aufgrund von Fehlverhalten der Autofahrer ereigneten sich im vergangenen Jahr auf deutschen Straßen rund 400.000 Unfälle mit Personenschaden. Dennoch wären zwei Drittel der Autofahrer nicht bereit, mehr Geld zu bezahlen, damit Unfallschäden aufgrund von grober Fahrlässigkeit im Rahmen der Kfz-Versicherung abgesichert werden. Unter den Berufstätigen ist die Bereitschaft, hierfür höhere Beiträge zu zahlen, mit 36 Prozent etwas höher als bei den Befragten, die keine berufliche Tätigkeit ausüben (30 Prozent). Auch die Fahrer von Kleinwagen sind mit 39 Prozent überdurchschnittlich aufgeschlossen, auch grob fahrlässig verursachte Schäden versichern zu lassen. Generell tendieren die Fahrer von Kleinwagen zu einem deutlich höheren Absicherungsniveau als es in der unteren und oberen Mittelklasse der Fall ist.