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Mittwoch, 1. Oktober 2008

AXA und eBay vereinbaren strategische Kooperation für mehr Kundennähe

Köln/Dreilinden - Der AXA Konzern, Köln, und der Online-Marktplatz
eBay, Dreilinden, haben eine langfristige strategische Kooperation zum
Vertrieb von Versicherungen vereinbart. In einem ersten Schritt werden
eBay-Kunden über ein spezielles Partnerportal und durch
Online-Werbemittel auf dem eBay-Marktplatz über die
Kooperationsprodukte informiert, können sich verschiedene Angebote
kalkulieren lassen und auch direkt online abschließen. In einer
zweiten Phase wird eBay seinen Kunden dann zu dem erworbenen Produkt
passende Versicherungsleistungen unmittelbar nach Abschluss des
Kaufvorgangs anbieten. "Unsere Kunden bekommen damit einen weiteren
Service. Denn wer sein gerade erworbenes Produkt gut versichern
möchte, findet ein passendes Angebot nur einen Klick entfernt. Mit AXA
haben wir für diesen neuen Service einen attraktiven und
leistungsstarken Partner gefunden", betont Frank Bachér,
Geschäftsführer der eBay Advertising Group GmbH.

Neu - der eBay-Schutzbrief für Elektrogeräte

Im Mittelpunkt der Kooperation steht der neue eBay-Schutzbrief für
Elektrogeräte. Mit diesem können nahezu alle neuen elektronischen
Geräte gegen einfachen Diebstahl oder typische Schäden wie zum
Beispiel durch Flüssigkeitseintritt oder Fallenlassen versichert
werden. Damit geht der eBay-Schutzbrief über die Leistungen etwa einer
normalen Hausratversicherung hinaus. Im Schadenfall wird das Gerät
repariert; ist eine Reparatur nicht möglich, hat der Versicherte
Anspruch auf ein vergleichbares Ersatzgerät. Den Schutzbrief gibt es
abhängig vom Gerätewert ab 0,99 Euro pro Monat. Die Vertragslaufzeit
beträgt einen Monat und verlängert sich automatisch, sofern keine
Kündigung erfolgt.

Gerade Kunden mit hohem Interesse an Technik kaufen elektrische Geräte
gerne im Internet. Sie erwarten dort aber auch, Zubehör und weitere
Dienstleistungen rund um das Produkt kaufen zu können. "Es ist das
erklärte Ziel von AXA, nah an den Kunden zu sein und ihnen
entsprechend ihrem individuellen Bedarf passende Versicherungslösungen
anzubieten. eBay ist eine faszinierende Marke und sorgt täglich für
viele zufriedene Kunden. Durch die Kooperation mit eBay können wir
diesen im richtigen Moment die Gelegenheit anbieten, ihr neues Produkt
einfach und professionell abzusichern. Das ist ein Beispiel für
gelebte Kundenorientierung", sagt Klaus Vahle, Leiter des Bereichs
Direkt- und Kooperationsvertrieb bei AXA.

eBay präsentiert AXA im Partnerportal

Neben der geplanten Einbindung der Versicherungsprodukte in den
Kaufvorgang des Kunden werden alle Kooperationsprodukte im
eBay-Partnerportal (http://axa.ebay.de) präsentiert. Dort können sich
Nutzer über weitere AXA Versicherungsprodukte - wie z.B. Kraftfahrt-,
Hausrat- oder auch die Tierhalterhaftpflichtversicherung - informieren
und Prämien berechnen. Alle Versicherungen können auch direkt online
abgeschlossen werden. Die Kooperation wurde zunächst für die Dauer von
30 Monaten vereinbart.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Kfz-Versicherungen: Autofahrer wünschen sich Sorgenfreiheit im Schadenfall

Schadenfall

Köln - Viele Autofahrer befinden sich in einem Zwiespalt: Einerseits wollen sie zwar möglichst geringe Kfz-Versicherungsprämien zahlen, andererseits legen sie aber großen Wert auf optimale Leistungen im Schadenfall: 86 Prozent der Autobesitzer schätzen die schnelle Regulierung eines Schadens im In- und Ausland als sehr wichtig ein. Ein niedriger Preis ist dagegen nur für 63 Prozent von großer Bedeutung. Die unkomplizierte und rasche Hilfe im Schadenfall ist somit eine entscheidende Komponente bei der Auswahl der Kfz-Versicherung. Dies ist eines der wesentlichen Ergebnisse der Studie "Kundenkompass Kfz-Versicherung", die im Auftrag der AXA Konzern AG in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut durchgeführt wurde.

Vor die Wahl gestellt zwischen breitem Leistungsumfang und dem Kostenargument geben die Autofahrer bislang knapp dem Preis den Vorzug (53 Prozent). Lediglich die Befragten in der Altersgruppe zwischen 55 und 65 Jahren bevorzugen mit einer leichten Mehrheit ein breites Leistungsangebot.

Sorgenfreiheit im Schadenfall vor allem bei Frauen und Jüngeren beliebt

Die meisten Autofahrer wünschen sich zudem von ihrer Versicherung eine möglichst große finanzielle Entlastung im Schadenfall. Rund sieben von zehn Befragten bevorzugen ein Rundum-sorglos-Paket, das maximale Leistungen bietet. Solche Leistungen haben zwar einen deutlich höheren Preis als Basispolicen. Diesen höheren Preis würden aber offensichtlich viele Befragte bezahlen.

Autofahrer wollen Erstattung von Totalschäden bei Neufahrzeugen absichern

Umfassende Versicherungslösungen haben gute Erfolgsaussichten: Versicherungs-nehmer sind bereit, für bestimmte zusätzliche Versicherungsleistungen mehr zu bezahlen, wenn sie darin einen klaren Nutzen erkennen. Dazu gehört zum Beispiel die Neuwertentschädigung eines Neuwagens im Falle eines Totalschadens innerhalb des ersten Jahres nach Kauf. 59 Prozent der Befragten können sich vorstellen, für diese Mehrleistung, die über das durchschnittliche Leistungsportfolio einer Kfz-Police hinausgeht, mehr Geld zu bezahlen.

Autofahrer unterschätzen das Risiko der groben Fahrlässigkeit

Viele Autofahrer achten beim Abschluss ihrer Kfz-Versicherung zu wenig auf die Details in der Versicherungspolice. Dies gilt vor allem im Umgang mit grober Fahrlässigkeit bei Unfällen. Aufgrund von Fehlverhalten der Autofahrer ereigneten sich im vergangenen Jahr auf deutschen Straßen rund 400.000 Unfälle mit Personenschaden. Dennoch wären zwei Drittel der Autofahrer nicht bereit, mehr Geld zu bezahlen, damit Unfallschäden aufgrund von grober Fahrlässigkeit im Rahmen der Kfz-Versicherung abgesichert werden. Unter den Berufstätigen ist die Bereitschaft, hierfür höhere Beiträge zu zahlen, mit 36 Prozent etwas höher als bei den Befragten, die keine berufliche Tätigkeit ausüben (30 Prozent). Auch die Fahrer von Kleinwagen sind mit 39 Prozent überdurchschnittlich aufgeschlossen, auch grob fahrlässig verursachte Schäden versichern zu lassen. Generell tendieren die Fahrer von Kleinwagen zu einem deutlich höheren Absicherungsniveau als es in der unteren und oberen Mittelklasse der Fall ist.

Donnerstag, 27. September 2007

Haushaltsversicherungen: Falsche Passform

Achtung Polizzen! Änderungsbedarf bei 87 Prozent!

Sie zählen zu den am häufigsten verkauften Polizzen in Österreich: die Haushaltsversicherungen. Und auch wenn es sich dabei grundsätzlich um ein relativ einfaches Produkt handelt: Aus Erfahrung gibt es im Schadensfall immer wieder mal ein böses Erwachen. "Konsument" hat deshalb vor einigen Monaten zum Polizzencheck aufgerufen und kam zu erstaunlichen Ergebnissen: Bei 87 Prozent der geprüften Polizzen zeigte sich mehr oder weniger großer Handlungsbedarf.

Bei mehr als der Hälfte der Verträge werden in Relation zu Deckung und Versicherungssumme überhöhte Prämien bezahlt - die Bandbreite reicht dabei von 5 bis 60 Prozent. Im Schnitt zahlen Konsumenten für Haushaltsversicherungen um fast ein Drittel zu viel.

Die Versicherungssumme war bei jedem Zweiten zu niedrig und bei jedem Fünften zu hoch. Riskante Unter- oder teure Überversicherungen ergeben sich oft, wenn Polizzen über Jahre bestehen, ohne an neue Gegebenheiten wie etwa Umbauten angepasst zu werden. Nur 20 Prozent der teilnehmenden Konsumenten sind weder unter- noch überversichert.

Auch die Privatpflicht-Versicherungssumme war bei jedem Fünften zu niedrig. In neueren Verträgen ist mittlerweile eine Deckungssumme von mindestens einer Million Euro zu empfehlen. "Konsumenten sollten versuchen, bestehende Verträge ohne Prämienzuschlag aufzubessern", rät "Konsument"-Versicherungsexpertin Gabi Riener.

"Durch regelmäßige Prämienvergleiche ließe sich nicht selten ein ganz hübsches Sümmchen sparen. Wer auf einen Versicherungswechsel spekuliert, sollte allerdings auf die Kündigungsfristen achten. Im Regelfall wäre dies spätestens ein oder drei Monate vor Vertragsablauf beim Versicherer zu erledigen", so Riener abschließend.

Der ausführliche Bericht zum Haushaltsversicherungs-Polizzencheck ist im Oktober-"Konsument" bzw. im Online-Portal auf www.konsument.at zu finden. Der neue "Konsument"-Ratgeber "Polizzen-Check" (Euro 14,90) bietet zudem in einfacher und verständlicher Sprache konkrete Handlungsanweisungen, Vorschläge und zahlreiche Beispiele, um den Weg zur besten Versicherung zu finden.

UOIEA

Montag, 10. September 2007

Versicherungen wollen durch stärkere Kundenorientierung wachsen

Neue Strategie für Versicherungen - Ergebnisse der "Fokusstudie Versicherungen"

Um weiter zu wachsen, setzen Versicherungsunternehmen vor allem auf eine Erhöhung der Kundenorientierung im Vertrieb - so eines der Ergebnisse der aktuellen "Fokusstudie Versicherungen" der Managementberatung Horváth & Partners. Als wichtigste Stellhebel zur Steigerung des Vertriebserfolgs wurden die Erhöhung der Betreuungsqualität, die Intensivierung der Kundenbeziehung und die Fokussierung auf einzelne Kundengruppen genannt. "In diesen Feldern müssen viele Versicherer noch einige Hausaufgaben erledigen", so Helmut Ahr, Senior Partner und Leiter des Competence Centers Financial Industries von Horváth & Partners. Vorrangig sei dabei eine höhere Kundenorientierung der Vertriebsmitarbeiter.

Gerade bei den Steuerungs- und Anreizsystemen für die Vertriebler zeige sich in der Praxis deutlicher Nachholbedarf. Diejenigen, welche die zufriedensten Kunden haben und langfristig stabile Erträge generieren, würden oftmals nicht am besten honoriert. Stefan Hiendlmeier, verantwortlich für das Business Segment Insurance bei Horváth & Partners, erklärt: "Nachhaltig profitabel wächst nur der, der über die Qualität der Betreuung die Kundenbeziehungen vertieft. Der Außendienstmitarbeiter muss sozusagen im eigenen Geldbeutel spüren, wie zufrieden seine Kunden sind." Versicherer, die den Trend zur ganzheitlichen Kundenorientierung verschliefen, würden zunehmend Schwierigkeiten bekommen, so das Fazit.

An der Fokusstudie Versicherungen von Horváth & Partners beteiligten sich knapp 40 Versicherungsunternehmen vornehmlich aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und CEE-Ländern. Die Studie wurde im zweiten Quartal 2007 durchgeführt.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.horvath-partners.com .